Weihnachsbaum an der Decke

Der Weihnachstbaum an der Decke ...

Immobilienmakler Mönchengladbach Carstensen

Roman Knižka

Schauspieler Roman Knižka liebt das Schöne nicht nur vor der Kamera und auf der Bühne. Sein Zuhause hat der Ästhet mit viel Bedacht geschmackvoll eingerichtet. Er verrät uns, wie er eine kahle Fabriketage mit viel Detailliebe in ein gemütliches Loft verwandelte. Den Weihnachtsbaum zum Fest gibt es übrigens gleich in zweifacher Ausführung: einen traditionell geschmückten am Boden (Foto) und einen zweiten, nennen wir ihn mal einen Ast — der das ganze Jahr über an der Decke hängt...

Interview von Julia Ceitlina

Hallo Roman, wie verbringst Du die Weihnachtszeit?

Ich feiere das Weihnachtsfest ganz traditionell. Für mich ist es nach wie vor das Fest der Familie, obwohl viele es inzwischen mit Freunden feiern. Dieses Jahr verbringen wir das Fest bei meiner Mutter. Es ist nur ein kurzer Zeitraum am Ende des Jahres, in dem sich plötzlich alle „besinnen“. Im September am Abend mit Freunden essen zu gehen, ist doch was anderes, als mit der Familie an Weihnachten. Das hat eine besondere Energie und man ist sensibilisierter füreinander. Das ist tief in uns verankert.

Und auch schon einen Weihnachtsbaum aufgestellt?

Da ich zu Weihnachten meist nicht zu Hause bin, ist es sonst nicht notwendig, aber meinen Kindern zuliebe habe ich es diesmal gemacht, obwohl ich einen Baumkauf in der Stadt nicht ausstehen kann. Der ist immer langwierig, ungemütlich und umständlich. Auch deshalb habe ich zusätzlich aus dem Wald einen Ast mitgebracht, weiß lackiert, an der Decke angebracht und mit weiß-silbernen Kugeln geschmückt. Das sieht sehr gut aus, erzeugt schöne Schattenspiele an der Decke und ist zu dem praktisch, wenn man Kinder zu Hause hat.

Weihnachtsbaum an der Decke Immobilienmakler

Wohnst Du zur Miete oder im Eigentum?

Ich wohne langfristig zur Miete in einer ehemaligen Industriehalle, die ich mir zu einem gemütlichen Loft umbauen konnte.

Da musstest Du doch sicher viel Arbeit reinstecken...

Ja, das habe ich auch. Es war eine komplette Hausetage, die ich mit einem Freund in der Mitte geteilt habe. Somit hat jeder seinen eigenen Aufgang. Die Überlegung war natürlich, was macht man mit so einer riesen Fläche? Gehören da Wände rein, oder nicht? Vielleicht nur eine Badewanne und die Hi-Fi-Anlage? Denn das war die Grundidee. Und dann merkt man aber, man braucht die ein oder andere Tür. So hat es angefangen. Außerdem habe ich mir damals zwei Architekten dazu geholt, die mich unabhängig voneinander beraten haben. Inzwischen wohne ich seit 14 Jahren in dem Loft.

Der Eigentümer ist also ziemlich entspannt was den Umbau angeht?

Absolut. Der Deal zwischen ihm und mir ist der, dass ich so viele Nägel in die Wände schlagen kann wie ich will, solange das Haus dadurch nicht einstürzt.

Was hat Dich dazu motiviert?

Ich wollte einen schönen Lebensraum schaffen, indem meine Kinder sogar Fahrrad fahren lernen können. Das ließ sich tatsächlich umsetzen. Heute fahre ich selbst manchmal mit einem Hoverboard durch die Räume.

Bei einem Loft stelle ich es mir schwierig vor, als Familie darin zu wohnen. Habt ihr mehrere abgetrennte Zimmer?

Auf dem Parkettboden markierten wir damals mit Klebeband die Wände wie wir sie uns vorstellten und mittlerweile hat jeder seinen eigenen Raum bekommen.

Was bedeutet „Zuhause“ für Dich? Du bist ja beruflich viel unterwegs.

Ich bin ein ziemlich sinnlicher Mensch und lege auch großen Wert auf Ästhetik — kulinarisch, gegenständlich und menschlich. Das alles kann ich am besten zu Hause genießen.

Gibt es bestimmte Dinge, auf die Du bei der Inneneinrichtung Wert legst?

Ich mag es zu mischen: unterschiedlichste Stile und Epochen treffen auf den Charme des Industriegebäudes mit seinen freihängenden Stahlträgern, Säulen, den großen Industriefenstern und den gewölbten Kappen-Decken. Bei uns zu Hause legt einer mehr Wert auf Ästhetik und der andere ist eher praktisch veranlagt. Das ist in meinen Augen eine gute Mischung. Die Wohnung soll leben. Und außerdem: Gute Dinge dürfen gutes Geld kosten.

Inspirieren dich Filmsets für die Einrichtung?

Äußerst selten. Zurzeit leben die 20er Jahre aber wieder in Berlin auf, was mir besonders gefällt, weil es für Design und Architektur eine bedeutende Epoche war. Tatsächlich habe ich mir mal aus einem Filmset einen exotischen Paravent mitgenommen. Auf dem Rückflug hatte ich dann angegeben, es handele sich um ein Surfbrett.

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Und wenn Du mal gerade nicht drehen musst — wie entspannst Du am liebsten?

Manchmal im unkaputtbaren Eames Lounge Chair mit seinem Ottomanen: Darin kann man einfach die Beine hochlegen und sich richtig gut entspannen. Manchmal ziehe ich das ausladende Sofa vor, aus dem es allerdings sehr schwer fällt wieder herauszukommen.

Was hältst Du von Smart Home Technologie?

Sehr viel. Das, was ich mir für die unmittelbare Zukunft wünsche, ist, dass ich meine Heizung übers Smartphone steuern kann. Den Sound reguliere ich bereits darüber.

Gibt es irgendetwas, das du in puncto Einrichtung schrecklich findest, etwas, was du gar nicht nachvollziehen kannst?

Ja, wenn man sich die Wohnung gedankenlos vollstellt und Dinge hortet. Das wäre mir nur ein Ballast.

Was hast Du dir für die nächsten Jahre vorgenommen — worauf freust Du dich am meisten?

Nachdem ich kürzlich Martin Luther spielen durfte, würde es mich reizen einen weiteren biographischen Film zu drehen. Es muss nicht Mick Jagger sein, wär aber schon geil!

 

Fotos: © Jan Krichelsdorf, Roman Knižka, Tom Solo

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