Wenn zwei sich streiten

Immobilie und Scheidung

Immobilie und Scheidung Mönchengladbach

Wenn zwei sich streiten, freut sich der Käufer

Wenn Paare sich trennen oder sogar scheiden, stellt sich oft die Frage, wie mit dem gemeinsamen Haus oder der gemeinsamen Wohnung umzugehen ist. Möglichkeiten gibt es viele, aber welche passen auf die eigene Situation? Der Gang zum Immobilienexperten lohnt sich, da der neutrale Außenstehende alle Optionen vorstellen kann, ohne durch heftige Emotionen beeinflusst zu sein. Einige Immobilienmakler haben sich deswegen sogar zum Mediator ausbilden lassen oder zum Experten für Scheidungsimmobilien ausbilden lassen. Die wichtigsten Aspekte stellen wir Ihnen hier vor.

1. Hausverkauf in der Trennungszeit

Eine Scheidung kann juristisch erst vollzogen werden, wenn ein ganzes Trennungsjahr abgelaufen ist. Das Paar muss also zunächst ein Jahr getrennt gelebt haben, um eine Scheidung einreichen zu können. Dennoch kann die Immobilie auch schon in dieser Phase verkauft werden, wenn das Paar in Trennung davon überzeugt ist, dass eine Versöhnung oder der Wunsch wieder zusammen zu leben, aussichtslos ist. Das hilft, Streit beim Vollziehen der Scheidung zu verhindern. Oft sind aber die Verhältnisse schon zu zerrüttet, so dass andere Optionen wahrscheinlicher sind.

2. Hausverkauf nach Ablauf des Trennungsjahres

Nach Ablauf von einem Trennungsjahr, kann einer der Ehepartner die Veräußerung der gemeinsamen Immobilie verlangen. Lässt sich der andere Ehepartner nicht überreden, kann er gerichtlich sogar auf die Erteilung der Zustimmung verklagt werden. Dieser Schritt kann umgangen werden, wenn Sie sich stattdessen an einen Immobilienexperten wenden, der als Mediator fungieren kann oder einen solchen dazu zieht. Dieser kann Ihnen dabei helfen eine Interessenabwägung durchzuführen.

3. Immobilie verkaufen

Der Verkauf der Immobilie hat den Vorteil, dass beide Ehepartner gleich den Erlös für den Verkauf hätten. Damit ließen sich zum einen Bankverbindlichkeiten bedienen. Zum anderen ließe sich mit dem Geld auch ein Neuanfang machen, indem es in eine neue, kleinere Wohnung investiert werden kann. Der Nachteil ist allerdings, dass ein Verkauf nicht mehr rückgängig gemacht werden kann und im Falle einer Versöhnung der Ehepartner, die Immobilie schon „verloren“ ist und neue Eigentümer hat. Auch wenn die Immobilie verkauft werden soll, empfiehlt es sich, den Zeitpunkt dafür zu vereinbaren. Schnell gehen dabei mehrere tausend Euro für beide Seiten verloren. Es empfiehlt sich dabei immer zunächst das Gespräch mit einem Immobilien-Experten zu suchen.

4. Immobilie vermieten

Das eigene Zuhause zu vermieten hat den Vorteil, dass die Immobilie weiterhin im Familienbesitz bleibt und später auch an die Kinder vererbt werden kann. Außerdem ließen sich von den Mieteinnahmen auch der Kredit bei der Bank bedienen. Im Fall, dass es doch zu einer Versöhnung kommt ist die Immobilie zudem nicht weg, sondern kann erneut bezogen werden.
Die ehemaligen Partner sollten für den Fall der Vermietung auch die sogenannten Bewirtschaftungskosten, spätere Renovierungskosten und das Leerstandrisiko im Auge behalten. Die Mieteinnahme sollte niemals brutto wie netto gerechnet werden. Ein versierter Immobilien-Experte wird dem Trennungspaar die Vor- und Nachteile anschaulich darstellen.

3. Teilungsversteigerung

Wenn bei dem Trennungspaar der Wille zum Verkauf zwar da ist, aber es zu keiner Einigung bezüglich des Preises kommt, kann eine Teilungsversteigerung durchgeführt werden.

Eine Teilungsversteigerung ist Teil der Zwangsversteigerung und kann von einem der Partner unabhängig beim Amtsgericht beantragt werden. Zur Antragsstellung berechtigt ist grundsätzlich jeder Miteigentümer, unabhängig von der Größe seines Anteils. Das Risiko bei einer Teilungsversteigerung ist allerdings, dass der Erlös weit unter dem Verkehrswert der Immobilie liegt. Für beide Parteien wirtschaftlich ein großer Nachteil, da es viele Schnäppchenjäger gibt, die nur darauf warten, dass solche Immobilen veräußert werden. Zusätzlich kommt hinzu, dass Kosten für das Sachverständigengutachten getragen werden müssen. Diese liegen zwischen 1000 bis 2500 Euro.

4. Makler — ist er parteiisch?

Wenn es darum geht den Immobilienexperten zu engagieren stellt sich die Frage: Wer kümmert sich darum? Und woher weiß ich, dass der Makler, beispielsweise von meinem Ehepartner nicht parteiisch ist? Nun, im Scheidungsfall ist das gegenseitige Vertrauen oftmals nicht mehr gegeben. Nur wie geht man jetzt am besten vor? Es besteht die Möglichkeit zwei verschiedene Immobilienmakler für sich arbeiten zu lassen. Allerdings glauben Kaufinteressenten darin sofort einen „Notverkauf“ zu erkennen. Der erzielbare Preis wird dadurch von Beginn an belastet.
Wir empfehlen Ihnen daher sich gemeinsam auf einen Immobilienmakler zu einigen, bei dem Sie beide ein gutes Gefühl haben und der sich in Ihre Situation hineinfühlen kann. Dieser Makler kann eine Interessenabwägung durchführen, sodass beide Parteien zufrieden aus dem Verkauf rausgehen können. Sollten Sie dennoch Bedenken haben bei der Wahl des Immobilienmaklers, hilft sicherlich ein Blick auf seine Referenzen, Expertisen und Qualifikationen.

5. Analyse – was ist der beste Weg?

Für Paare, die vor der Frage stehen, was aus der gemeinsamen Immobilie werden soll, nehmen wir uns gerne die Zeit und helfen mit einem oder mehreren Beratungsgesprächen - zusammen oder einzeln. Dabei werden die individuellen Rahmenbedingungen besprochen und mögliche Lösungswege für die Nutzung oder Verwendung der Immobilie aufgezeigt. Der Marktwert der Immobilie wird dabei geschätzt und Chancen und Risiken für beide ehemaligen Partner werden analysiert.

Sie gewinnen Klarheit darüber, welche Optionen in Ihrem Fall möglich und sinnvoll sind.

Ziel ist es trotz aller Emotionalität einen für beide Seiten gangbaren Weg aufzuzeigen.

Für Trennungspaare ist eine solche Beratung kostenlos und selbstverständlich absolut diskret.

Rufen Sie uns gerne an. Wir nehmen uns die Zeit für Sie! 

Hier finden Sie weiterführende Informationen: Ratgeber und Video.

 

Foto: lolostock

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