Tipps für den optimalen Immobilienpreis

Finden Sie den richtigen Preis für Ihre Immobilie

Immobilienmakler Mönchengladbach

Fünf Tipps für den optimalen Verkauf

Ist der Preis für die Immobilie zu hoch, werden viele potenzielle Hauskäufer abgeschreckt. Bei einem niedrigen Kaufpreis besteht die Gefahr, dass Sie das Haus oder die Wohnung unter Wert veräußern. Da ist guter Rat teuer! Das Kunststück besteht darin, den optimalen Preis zu ermitteln, der auf jeden Fall marktgerecht sein sollte. Aber wie soll das eigentlich gehen? Wie lässt sich ein solcher Wert sicher ermitteln? Bevor es zur eigentlichen Verhandlung über den Kaufpreis mit dem Käufer kommt, muss Klarheit über den Wert der Immobilie bestehen. Zur eignen Sicherheit sollte der Immobilieneigentümer die Wertermittlung in die Hände eines Fachmanns legen. Neben den anerkannten Verfahren zur Wertermittlung (Sachwert-, Ertragswert- und Vergleichswert-Verfahren) sollte dieser durch seine tägliche Praxis die nötige und realitätsgetreue Kenntnis über den Immobilienmarkt der Region haben. Wir haben fünf wertvolle Tipps zusammengetragen, wie Immobilieneigentümer bei der Ermittlung des optimalen Preises für ihr Haus oder ihre Wohnung vorgehen sollten:

1. Marktforschung … Recherche ist der halbe Preis

Um einen realistischen Preis für die eigene Immobilie zu ermitteln, sollten Immobilieneigentümer regelmäßig die Angebotspreise aktuell angebotener Häuser und Eigentumswohnungen in ihrer Region recherchieren. Dabei sollten alle großen Immobilienportale wie IVD24, Immowelt, Immonet und Immoscout beobachtet werden. Oft gibt es in der Region noch zusätzliche Immobilien-Börsen. Natürlich muss auch das Angebot in den Regionalzeitungen im Auge behalten werden.

Aber Vorsicht: Die dort gelisteten Preise sind nur Angebotspreise. Angebotspreise werden von den Eigentümern selber festgelegt und sind oft auch von persönlichen und emotionalen Aspekten geprägt, die nicht immer der Realität entsprechen. Der tatsächliche Verkaufspreis entsteht nämlich erst nach einem Besichtigungstermin und nachdem der Kaufvertrag beim Notar unterzeichnet wurde. Wer hinsichtlich des richtigen Verkaufspreises unsicher ist, sollte auf jeden Fall einen Immobilienexperten zu Rate ziehen.

2. Online-Bewertung … der Durchschnittspreis

Eine zusätzliche Option, den Preis einer Immobilie zu schätzen, ist die Online-Bewertung. Diese darf aber nicht als präzises Verfahren gesehen werden, sondern stellt lediglich eine Orientierungshilfe dar. Eine Online-Bewertung kann nur standardisierte Werte abbilden. Die besonderen Details, die den Wert einer Immobilie nach oben oder unten korrigieren, können bei der Online-Bewertung nicht berücksichtigt werden.

Online-Bewertungstools kann man auf den Webseiten einiger Immobilienanbieter finden. In der Regel muss in solchen Online-Bewertungen ein Formular ausgefüllt werden, wo alle maßgeblichen Daten zur Immobilie eingetragen werden müssen. Anschließend vergleicht das System die eingegebenen Daten der Immobilie mit Marktdaten aus der Region. Online-Bewertungen können demnach auch immer nur die Durchschnittspreise darstellen. Das professionelle Bewertungsverfahren eines Immobilien-Experten zur Analyse eines optimalen Preises kann dadurch nicht ersetzt werden.  

Lernen Sie hier mehr zum Thema Immobilienbewertung kennen!

3. Einen Immobilien-Profi zu Rate ziehen … denn oft kommt es auf Details an

Bei der Preisermittlung der Immobilie sollte man nichts dem Zufall überlassen, schließlich geht es hier darum, den bestmöglichen Wert aus dem Verkauf der Immobilie zu erzielen. Ein sachkundiger Immobilienmakler hat die nötige Expertise um bei der Preisermittlung zu helfen und ist durch regelmäßige Praxis mit den tatsächlichen Verkaufspreisen in der Region vertraut.

Der Marktpreis einer Immobilie ist von vielen Faktoren abhängig. Dazu zählen beispielsweise Lage, das Baujahr, die Ausstattung und Bauart der Immobilie. Auch der Zeitpunkt zu dem die Immobilie verkauft wird ist preisentscheidend — besonders in Zeiten von niedrigen Zinsen und gestiegenen Preisen lohnt es sich, eine Immobilie zu verkaufen. Angebot und Nachfrage für die Immobilie sind im Wesentlichen preisentscheidend. Denn potenzielle Käufer zeigen sich oftmals die Bereitschaft mehr auszugeben, wenn für eine Immobilie eine besonders hohe Nachfrage besteht.

4. Entscheidende Aspekte bei der Immobilienbewertung:

Lage der Immobilie

Die Lage der Immobilie zählt zu den wichtigsten Faktoren, wenn es um die Ermittlung des Immobilienwertes geht. Das kann man insbesondere daran erkennen, dass identische Objekte je nach Lage, preislich weit auseinanderklaffen. Je begehrter die Lage, desto höher der Immobilienwert. Beliebt sind zum Beispiele besonders exponierte Lagen wie Gebiete die nah am Wasser liegen oder Immobilien die zentral gelegen sind.

Zustand der Immobilie

In welchem Zustand befindet sich das Gebäude? Gibt es Sanierungsbedarf? Welche Renovierungen oder baulichen Veränderungen wurden bereits durchgeführt? Wie ist die Immobilie ausgestattet?

Diese Fragen sind wichtig, um den Immobilienwert zu ermitteln. Ein Fachmann kann wird dabei helfen diese realistisch zu beantworten. Käufer sind vor Allem daran interessiert wie der Zustand der Heizungsanlage, der Fenster oder des Daches ist. Auch die energetische Information zur Qualität der Immobilie ist wichtig und kann aus dem Energieausweis entnommen werden. Die Grundflächenanzahl (GRZ) gibt an, wie dicht der Boden eines Grundstücks versiegelt und entsprechend überbaut werden kann und ist auch ein wichtiges Kriterium bei der Preisermittlung.

Die Kriterien auf einen Blick:

  • Lage,
  • Grundstücksgröße,
  • Sanierungszustand,
  • Bruttogeschossfläche,
  • Wohnfläche,
  • Art der Immobilie,
  • Ausstattungsstandard,
  • Baujahr,
  • durchgeführte Renovierungen und bauliche Veränderungen,
  • mit angebotenes Inventar,
  • besondere Details.

5. Das können Eigentümer für den Werterhalt ihrer Immobilie tun:

Ein gepflegtes Haus kommt besser bei potenziellen Käufern an, als eins das offensichtlich verwohnt ist. Dazu zählen unter anderem vergilbte Tapeten, ein ungepflegter Holzboden oder Nikotingeruch.

Um mehr aus dem Verkaufspreis der Immobilie rauszuholen, lohnt es sich daher das Haus oder die Wohnung vorher etwas aufzufrischen. Frisch gestrichene Wände, etwas Deko und neue Vorhänge hinterlassen bei Interessenten einen deutlich besseren Eindruck. Als professionelle Serviceleistung nennt sich dieser Dienst „Home Staging“. Lernen Sie  mehr dazu kennen.

Foto: copyright iStock Andrei Kuzmik

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